Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
erstens durch Nachdenken,
das ist der Edelste,
zweitens durch Nachahmen,
das ist der Leichteste,
und drittens durch Erfahrung,
das ist der Bitterste
American Pitbull
Kampfhunde
 
sind keine Rasse wie oft angenommen, vielmehr ist hier die Tätigkeit des Hundes gemeint. Der Hund wird in der Kampfarena, auch „Pit“ genannt, gegen andere Hunde eingesetzt. Oft werden die Hunde, die in einer Pit kämpfen Pit Bull genannt, dies ist in diesem Fall wiederum keine Rassebezeichnung (bezieht sich auf dem im Ring kämpfenden Hund). In England, dem Ursprungsland der Hundekämpfe,  wurden zum Glück diese Kämpfe im Jahre 1830 verboten. Leider kommt es im Untergrund immer wieder mal zu illegalen Hundekämpfen in Deutschland oder aber im benachbarten Ausland. 
Auch sind diese „Kampfhunde“ nicht aggressiv gegen den Menschen, sondern nur gegenüber ihren Artgenossen unverträglich. Der Mensch muß ja während des Kampfes jederzeit seinen Hund trennen und aus dem Geschehen holen können. Hundekämpfe finden, wenn überhaupt, nur in dunklen Hinterhöfen o.ä. von kriminellen Typen statt.
 
Aus diesem Grund wird Ihnen wohl kaum ein "echter" Kampfhund beim Spaziergang über den Weg laufen, denn diese sind eher in Verliesen eingesperrt, als dass sie Gassi geführt werden. 
 
Die Hunde der Rassen American Stafford, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier und American Pit Bull leben heute als ganz normale Familienhunde auf der ganzen Welt. Der Staffordshire Bullterrier wird in England sogar als „Nanny-Dog“ (Kindersitter-Hund) bezeichnet.
 
Die ganze „Kampfhundehysterie“ ist lediglich von den Medien heraufbeschworen worden um
Angst und Panik zu verbreiten und damit die Auflagen und Einschaltquoten zu erhöhen.
Gerade in den Sommermonaten werden Vorfälle mit Hunden geradezu aufgeputscht um das gefürchtete Sommerloch mit „Sensationen“ in den Medienblättern zu füllen.
 
Darüber hinaus nutzen unsere Politiker dieses Thema gerne für ihren Wahlkampf und erlassen dann zum „Schutz der Bevölkerung“ Gesetze wie die des Listenhundes um die Menschen in falscher Sicherheit zu wiegen. Statt Angst zu schüren und Unwissenheit zu dulden, sollten Medien und Politik vermehrt Aufklärung betreiben und unterstützen.
 Unsere Hunde werden durch die fortschreitende Naturentfremdung vieler moderner Menschen nicht mehr als selbstverständliche Gefährten des Menschen akzeptiert, sondern oft als Bedrohung empfunden. Viele Menschen haben nicht gelernt, Hunde anhand ihres Verhaltens einzuschätzen und ihnen ruhig und gelassen zu begegnen. Allein das Aussehen macht einen Hund für sie zum gefährlichen "Kampfhund".
 
Tibetdogge
Molosser
 
Ist ein Oberbegriff für viele größere und massigen Hunderassen. Zu den Molossern zählen unter anderem:
Alano (Dogo Canario), Cane Corso, Boerbel, Bordeaux-Dogge, Boxer, Bulldoggen, Mastiff, Bullmastiff, Mastino Napoletano, Fila Brasileiro, Spanische Dogge, Tosa Inu, Mastin del Pirineo, Shar Pei, Rottweiler, aber auch Schweizer Sennenhunde, Deutsche Doggen etc.
 
Geschichte
 
Die Molosser waren ein Königsgeschlecht in Epirus. Der Name wurde auf ihre Hunde übertragen: große, wehrhafte Hunde. Alexander der Große führte diese Hunde auf seinen
Kriegszügen mit. Die Molosser waren nie Kampfhunde, sondern Kriegshunde, Hunde die das Lager und den Tross bewachten.
Diese Hunde waren in der Antike eine begehrte Ware. Um dieses Monopol zu erhalten, wurden niemals die Hündinnen verkauft, sondern nur Rüden. Die Hunde waren ein Luxusartikel, den sich nur Reiche leisten konnten.
 
Die meisten Molosser sind wohl weniger wegen ihrer „Aggressivität“ als wegen ihrer Größe und Kraft in den Rasselisten zu finden.
Aber dann frag ich mich warum dann z.B. Bernhardiner, Deutsche Dogge, Neufundländer, Landseer, etc. (um nur ein paar zu nennen) nicht in den Listen zu finden sind?
Das sind dann die Schoßhündchen die wohl zu groß geworden sind!!!
 
Man sollte wirklich mal darüber nachdenken welcher Unsinn uns hier von Medien und
Politikern untergeschoben wird.
 
 

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